Nero & Tacitus
Rehabilitierung Kaiser Neros und Kaiserin Agrippinas – gegen die Propaganda des Tacitus
Quo vadis Kaiser Nero?
Lothar Baus:
»Quo vadis Kaiser Nero? Die Rehabilitation des Nero Caesar und der stoischen Philosophie«
12. erweiterte Auflage, Homburg 2016
Denkfehler der Nero-Biographen
Kaiserin Agrippina und Seneca
Lothar Baus:
»Kaiserin Agrippina und Seneca – Die Rehabilitation«
3. Auflage, Homburg 2019
Wie könnte Agrippina ums Leben gekommen sein?
Kaiserin Agrippina und Seneca – Berichtigung der 1. Auflage
MEMORIAE AGRIPPINAE – Gedenkmünze des Kaisers Gaius (Caligula) für seine Mutter Agrippina maior. In der Erstauflage fälschlicherweise für eine Gedenkmünze Kaiser Neros angesehen.
Die Ähnlichkeit der Darstellung mit der obigen Gedenkmünze des Kaisers Gaius (Caligula) für seine verstorbene Mutter Agrippina die Ältere lässt mit größter Wahrscheinlichkeit vermuten, dass sie eine Gedenkmünze Kaiser Neros für seine verstorbene Mutter Agrippina die Jüngere darstellt.
*** Sonderauflage ***
Lothar Baus [Hrsg.]:
»Quo vadis Kaiser Nero?« – Die Rehabilitationen von Kaiserin Agrippina, Kaiser Nero und dem Stoiker L. Annaeus Seneca
Diese Sonderauflage enthält drei separat veröffentlichte Werke:
I. »Chronologie der kritischen Nero-Biographie« (2. Auflage)
II. »Kaiserin Agrippina und Seneca – Die Rehabilitation« (4. Auflage)
III. »Quo vadis Kaiser Nero? – Die Rehabilitation des Nero Caesar …« (14. Auflage)
in erweiterten und überarbeiteten Versionen.
Mehrere Historiker und Nero-Biographen haben bereits groteske Unwahrheiten in den Schriften des Tacitus, Sueton und Cassius Dio festgestellt und akribisch herausgearbeitet. Robert Chr. Riedl und Ernst Kornemann konnten Kaiser Tiberius rehabilitieren. Hugo Willrich hat Kaiser Gaius (Caligula) teilweise rehabilitiert, Andreas Mehl und Michael Hausmann haben Kaiser Claudius rehabilitiert und Jens Gering hat Kaiser Domitian zumindest teilweise rehabilitiert. Nur die Gruselgeschichten über Kaiserin Agrippina und Kaiser Nero sollen wahr sein? Das ist ja völlig unlogisch! Ausgerechnet über diese beiden sollen die antiken Geschichtsschreiber die reine Wahrheit berichtet haben? Sehr unwahrscheinlich! Verfasst wurden die senatorischen Geschichtsverfälschungen – nach dem Altphilologen Alfred Gercke – wahrscheinlich bereits von einem oder mehreren früheren Senats-Propagandisten. Tacitus hat sie nur überarbeitet und sozusagen verfeinert. Plinius der Jüngere zum Beispiel war ein wahrer Nero-Hasser. Der Autor liefert auch einen durchschlagenden Grund, warum die Biographien von Kaiserin Agrippina und Kaiser Nero aus Staatsraison verfälscht wurden.
L. Annaeus Seneca – Neue Biographie und Werke
Lothar Baus [Hrsg.]:
»L. Anaeus Seneca – Neue Biographie und Werke. Die Rehabilitation eines großen Humanisten«
Homburg/Saar 2019
Die Biographie Senecas und die Prinzipatszeiten von Tiberius bis Nero wurden von senatorischen Propagandisten massiv verfälscht. Die angeblichen Graueltaten der Kaiserin Agrippina und ihres Sohnes Kaiser Nero sind in Wahrheit Propagandlügen. In diesem Zusammenhang geriet auch der Staatsphilosoph Seneca ins Zwielicht. Mit der Rehabilitation von Agrippina und mit der Rehabilitation von Nero ist auch der Stoiker Seneca von allen Lügen der senatorischen Propagandisten rehabilitiert.
Die stoische Philosophie war in der Antike eine Geheimphilosophie. Der „Gott" der Stoiker war der Aether, alias das Naturgesetz. Mit der Vernunftkraft, die nach der stoischen Physiktheorie der Materie, dem Urstoff, alias dem Aether, innewohnt, können wir die Gravitation analogisieren. Die philosophischen Schriften Senecas wurden unbezweifelbar im Mittelalter während der Abschrift durch christliche Kopisten theistisch interpoliert. Der Herausgeber legt die Werke Senecas erstmals in der Form vor, wie sie ein Anhänger der Stoa, der in die Geheimphilosophie eingeweiht war, gelesen und verstanden hätte. Die Stoiker waren Materialisten. So wenig wie es eine ewig gleichbleibende Materie gibt, so wenig ist ein ewiges Sein möglich.
Chronologie der kritischen Nero-Biographie
Lothar Baus:
»Chronologie der kritischen Nero-Biographie – Was neuzeitliche Nero-Biographen den antiken Autoren nicht glauben«
Homburg/Saar 2015
Tacitus und Plinius
Historische Quellentexte
Zeitgenössische und wissenschaftliche Texte zur Nero-Forschung, herausgegeben von Lothar Baus.
- Robert Chr. Riedl: »Über den Parteistandpunkt des Tacitus« – Wien 1875
- Ludwig Freytag: »Tiberius und Tacitus« – Berlin 1870
- Hermann Schiller: »Geschichte des römischen Kaiserreichs unter der Regierung des Nero« – Berlin 1872
- Hugo Willrich: »Caligula« – Leipzig 1903
- Alfred Gercke: »Seneca-Studien« – gekürzt hrsg. von Lothar Baus